Was im Ständerwerk verschwindet
Bevor eine Ständerwand geschlossen wird, müssen alle Leitungen drin sein: Elektro, Wasser, gegebenenfalls Lüftung. Ebenso alle Befestigungspunkte für spätere Lasten – Hängeschränke, Waschtisch, Fernseher, Handläufe. Nachträglich ist beides aufwendig und selten so tragfähig wie geplant.
Bei Trockenbau in Würzburg im Bestand kommt hinzu, dass Böden und Decken selten in der Waage sind. Ständerwerk und Beplankung müssen das aufnehmen, ohne dass die Wand am Ende sichtbar verzogen wirkt. Das ist Handwerk und kostet Zeit, die im Angebot stehen sollte.
- Ständerwerk ausrichten und entkoppeln
- Elektro- und Sanitärleitungen einziehen
- Traversen für spätere Lasten setzen
- Dämmung im Hohlraum für Schallschutz
- Beplankung, Spachtelung, Qualitätsstufe wählen
Schallschutz macht den Unterschied
Eine einfach beplankte Wand ohne Dämmung trennt Räume optisch, aber kaum akustisch. Zwischen Schlafraum und Wohnbereich lohnt sich eine zweilagige Beplankung mit Mineralwolle im Ständerwerk und entkoppelten Anschlüssen an Boden und Decke. Der Aufpreis ist gering, der Unterschied im Alltag erheblich.
Wichtig sind die Ränder: Wird die Wand starr an Boden und Decke angeschlossen, überträgt sie Körperschall und der Aufwand im Inneren verpufft. Anschlussdichtungen und Trennstreifen sind kleine Positionen mit großer Wirkung.
Spachtelqualität und was danach kommt
Die Oberflächen werden in Qualitätsstufen ausgeführt. Für tapezierte Wände genügt eine niedrigere Stufe, für glatte Anstriche in Streiflicht braucht es eine vollflächige Glättung. Wer die Stufe zu niedrig wählt und danach glänzend streicht, sieht jede Fuge.
Wir stimmen die Stufe deshalb vorher mit der geplanten Oberfläche ab – das ist die häufigste Ursache für Unzufriedenheit nach Abschluss, und sie lässt sich mit einer Frage im Vorfeld vermeiden.
