Einfamilienhaus und Doppelhaushälfte

Haussanierung Würzburg

Eine Haussanierung in Würzburg ist etwas anderes als die Sanierung einer Wohnung. Sie haben mehr Gebäudehülle, mehr Technik und mehr Entscheidungen – dafür niemanden, den Sie fragen müssen. Kein Verwalter, keine Eigentümerversammlung, keine Zustimmung der Nachbarn. Das macht vieles einfacher und die Reihenfolge umso wichtiger. Als regionaler Ansprechpartner für Haussanierung aus Würzburg begleiten wir Eigentümer von der ersten Begehung bis zur Abnahme.

Von außen nach innen denken

Bei einem Haus beginnt die sinnvolle Reihenfolge meist außen. Ein undichtes Dach oder eine feuchte Kellerwand macht jede Innenarbeit zunichte. Deshalb prüfen wir zuerst die Hülle: Dacheindeckung, Anschlüsse, Regenrinnen, Kellerabdichtung, Fenster. Erst wenn das Gebäude dicht ist, ergibt es Sinn, innen zu dämmen, zu verputzen und Böden zu verlegen.

Das gilt besonders in den Würzburger Hanglagen. Häuser am Steinberg, in Heidingsfeld oder in der Zellerau haben oft erdberührte Wände, bei denen sich über Jahrzehnte Feuchtigkeit gesammelt hat. Wer dort innen dämmt, ohne die Ursache zu beseitigen, verlagert das Problem nur hinter die neue Wand.

  • Dach, Anschlüsse und Entwässerung prüfen
  • Kellerwände und Bodenplatte auf Feuchtigkeit untersuchen
  • Fenster und Haustür bewerten
  • Elektrik, Wasser und Heizung aufnehmen
  • Erst danach Innenausbau planen

Haustechnik: was gleichzeitig gemacht werden sollte

Wenn ohnehin Wände geöffnet werden, gehören Elektrik und Wasserleitungen mit auf den Tisch. In Häusern aus den sechziger und siebziger Jahren fehlen häufig Schutzleiter, es gibt zu wenige Stromkreise und die Verteilung reicht für heutige Lasten nicht aus. Wasserleitungen aus verzinktem Stahl setzen sich innen zu und rosten von innen nach außen.

Diese Arbeiten später einzeln nachzuholen bedeutet, dieselben Wände ein zweites Mal zu öffnen. Das kostet mehr als der Aufpreis, sie gleich mitzumachen. Umgekehrt muss nicht alles erneuert werden – wir schauen, was tatsächlich am Ende seiner Nutzungsdauer ist.

Was eine Haussanierung in Würzburg mit Förderung zu tun hat

Sobald Dämmung, Fenster oder Heizung im Spiel sind, kommen Förderprogramme von BAFA und KfW in Betracht. Der Ablauf ist dabei entscheidend: Für viele Programme muss der Antrag gestellt sein, bevor der Auftrag vergeben wird, und ein Energieeffizienz-Experte muss eingebunden sein. Wer zuerst baut und dann fragt, verliert den Anspruch.

Wir sagen Ihnen, an welcher Stelle sich das lohnt und wann Sie einen Energieberater brauchen. Die Antragstellung selbst und die Frage, welche Förderhöhe für Ihr Vorhaben gilt, gehört in die Hand eines Fachplaners – wir bereiten sie mit Ihnen vor.

Bauabschnitte statt Baustelle über Monate

Nicht jede Haussanierung muss am Stück laufen. Bei begrenztem Budget lässt sich ein Haus in Abschnitten herrichten: erst die Hülle, im Jahr darauf die Technik, danach die Oberflächen. Wichtig ist, dass die Abschnitte technisch zusammenpassen und man nicht später wieder aufreißt, was gerade fertig wurde. Diese Reihenfolge legen wir gemeinsam fest, bevor der erste Handwerker kommt.

Häufige Fragen

Das werden wir am häufigsten gefragt

Was kostet die Sanierung eines Einfamilienhauses?
Die Spanne ist zu groß für eine seriöse Zahl aus der Ferne – zwischen einer Auffrischung der Oberflächen und einer Sanierung bis auf den Rohbau liegt ein Vielfaches. Wir nehmen vor Ort kostenlos Maß und legen Ihnen ein Angebot mit Preisen je Gewerk vor.
Können wir während der Arbeiten im Haus wohnen?
Bei abschnittsweiser Sanierung häufig ja, besonders wenn ein Bad und die Küche nutzbar bleiben. Sobald Estrich, Leitungen und Heizung gleichzeitig betroffen sind, wird es schwierig. Wir planen die Abschnitte auf Wunsch so, dass Sie möglichst lange im Haus bleiben können.
Lohnt sich die Sanierung oder wäre ein Neubau günstiger?
Das hängt vom Zustand der Substanz und vom Grundstück ab. Für den Bestand spricht oft die Lage, ein größeres Grundstück als heute zulässig und der Erhalt der vorhandenen Kubatur. Gegen ihn sprechen Schadstoffe, marode Statik oder ein Grundriss, der sich nicht sinnvoll ändern lässt. Wir sagen Ihnen offen, wenn wir den Aufwand für unverhältnismäßig halten.
Wie lange dauert eine Haussanierung?
Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit allen Gewerken sind vier bis acht Monate ein realistischer Rahmen. Abschnittsweise Sanierungen ziehen sich über einen längeren Zeitraum, belasten dafür Budget und Alltag weniger.

So einfach geht's

In drei Schritten zum Festpreis

  1. 01

    Vorhaben schildern

    Sie beantworten ein paar kurze Fragen zu Objekt, Umfang und Zeitrahmen. Das dauert etwa zwei Minuten und ist unverbindlich.

  2. 02

    Termin vor Ort

    Wir melden uns bei Ihnen und stimmen einen Termin für die Besichtigung ab. Dabei sehen wir uns die Ausgangssituation vor Ort an.

  3. 03

    Angebot & Ausführung

    Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Leistungsverzeichnis und Zeitplan. Erst danach entscheiden Sie.

Erzählen Sie uns, in welchem Zustand Ihr Haus ist und was Sie vorhaben. Wir kommen vorbei, sehen uns die Substanz an und sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge es sinnvoll ist.

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