Alle Gewerke, ein Ansprechpartner

Komplettsanierung Würzburg

Eine Komplettsanierung in Würzburg scheitert selten am Handwerk. Sie scheitert an der Reihenfolge: Der Estrich ist noch feucht, aber der Parkettleger steht schon vor der Tür. Die Elektriker sind fertig, doch der Putzer kommt erst in drei Wochen. Genau diese Abstimmung übernehmen wir – von der ersten Begehung bis zur Übergabe. Für Komplettsanierung aus Würzburg sind wir Ihr fester Ansprechpartner über die gesamte Bauzeit hinweg.

Warum die Reihenfolge über die Bauzeit entscheidet

Sanieren heißt, viele Einzelarbeiten in die richtige Abfolge zu bringen. Rückbau vor Rohinstallation, Rohinstallation vor Putz, Putz vor Estrich, Estrich vor Bodenbelag. Jede dieser Übergaben hat Trocknungszeiten und Toleranzen, die man kennen muss. Ein Zementestrich braucht je nach Aufbau mehrere Wochen, bis er belegreif ist – wer hier zu früh schließt, holt sich Feuchtigkeit unter das Parkett.

In der Praxis entstehen die teuren Verzögerungen nicht dort, wo gearbeitet wird, sondern in den Lücken dazwischen. Ein Betrieb kommt zwei Tage zu früh und kann nicht anfangen, ein anderer zwei Wochen zu spät und blockiert alles Nachfolgende. Wir legen die Termine deshalb vorab fest und kontrollieren jede Übergabe zwischen den Gewerken.

  • Bestandsaufnahme und Aufmaß vor Ort
  • Leistungsverzeichnis nach Gewerken statt Pauschalsumme
  • Terminplan mit festen Zeitfenstern je Betrieb
  • Kontrolle der Übergaben zwischen den Gewerken
  • Abnahme mit Protokoll und Mängelliste

Was eine Komplettsanierung in Würzburg umfasst

Der Umfang hängt davon ab, was der Bestand hergibt. Bei Objekten aus den fünfziger bis siebziger Jahren sind es meist Elektrik, Wasserleitungen, Heizung, Bäder, Böden und Oberflächen. Kommt eine Dämmung oder ein Heizungstausch dazu, wird aus der Sanierung ein Vorhaben mit Förderbezug – das ändert die Reihenfolge und die Nachweispflichten.

Wir sehen uns vor der Planung an, was tatsächlich getauscht werden muss und was erhalten bleiben kann. Alte Leitungen sind nicht automatisch schlecht, alter Putz nicht automatisch marode. Umgekehrt lohnt es sich selten, an einer Stelle zu sparen, die später wieder geöffnet werden muss.

Kosten, Puffer und der Umgang mit Überraschungen

Belastbare Zahlen entstehen erst nach der Begehung. Was wir vorher sagen können: Der Preis wird nach Gewerken aufgeschlüsselt, nicht als eine Summe genannt. So sehen Sie, wofür Sie zahlen, und können einzelne Positionen streichen oder verschieben.

In jedem Bestand steckt etwas, das vorher niemand sehen konnte – eine feuchte Wand hinter der Verkleidung, eine Leitung ohne Schutzleiter, ein Deckenaufbau, der nicht der Zeichnung entspricht. Wenn das auftaucht, halten wir an und sprechen darüber, bevor weitergearbeitet wird. Sie entscheiden dann über Umfang und Kosten, nicht wir im Nachhinein.

Wohnen bleiben oder ausziehen?

Bei einzelnen Gewerken lässt sich das oft einrichten. Sobald Leitungen, Estrich und Bäder gleichzeitig betroffen sind, wird es unrealistisch: Ohne Wasser, ohne Strom und mit offenen Böden ist eine Wohnung nicht bewohnbar. Wir sagen Ihnen bei der Begehung ehrlich, was in Ihrem Fall geht – und wenn es nicht geht, planen wir die Bauabschnitte so, dass die Zeit außer Haus möglichst kurz bleibt.

Häufige Fragen

Das werden wir am häufigsten gefragt

Wie lange dauert eine Komplettsanierung?
Bei einer Wohnung mit 80 bis 100 m² und allen Gewerken sind acht bis vierzehn Wochen ein realistischer Rahmen, bei einem Einfamilienhaus deutlich mehr. Die Spanne entsteht durch Trocknungszeiten, Lieferfristen und den Zustand des Bestands – nicht durch die reine Arbeitszeit.
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Für Sanierungen im Bestand meistens nicht, solange Grundriss, Statik und äußere Gestalt unverändert bleiben. Sobald tragende Wände, die Fassade oder die Nutzung betroffen sind, wird es genehmigungspflichtig. Bei denkmalgeschützten Gebäuden gelten eigene Regeln.
Kann ich einzelne Gewerke selbst übernehmen?
Ja, das lässt sich einplanen – zum Beispiel Malerarbeiten am Ende. Wichtig ist, dass es vorher im Terminplan steht. Eigenleistung, die spontan dazwischenkommt, verschiebt die nachfolgenden Gewerke und kostet am Ende mehr, als sie spart.
Was passiert mit dem Bauschutt?
Container, Abtransport und ordnungsgemäße Entsorgung sind Teil des Angebots. Bei Altbauten prüfen wir vorab, ob Materialien wie alte Bodenkleber oder Dämmstoffe gesondert entsorgt werden müssen – das ist ein Kostenpunkt, der nicht übersehen werden sollte.

So einfach geht's

In drei Schritten zum Festpreis

  1. 01

    Vorhaben schildern

    Sie beantworten ein paar kurze Fragen zu Objekt, Umfang und Zeitrahmen. Das dauert etwa zwei Minuten und ist unverbindlich.

  2. 02

    Termin vor Ort

    Wir melden uns bei Ihnen und stimmen einen Termin für die Besichtigung ab. Dabei sehen wir uns die Ausgangssituation vor Ort an.

  3. 03

    Angebot & Ausführung

    Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Leistungsverzeichnis und Zeitplan. Erst danach entscheiden Sie.

Sie überlegen, ob eine Komplettsanierung für Ihr Objekt der richtige Weg ist? Schildern Sie uns kurz, worum es geht – wir sehen uns das Objekt an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist und was nicht.

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