Umbau für heute und später

Barrierefreies Bad Würzburg

Ein barrierefreies Bad in Würzburg wird selten aus Vorsorge gebaut. Meistens gibt es einen Anlass: ein Sturz, eine Operation, ein Pflegegrad. Dann muss es schnell gehen. Wer den Umbau vorher plant, hat mehr Auswahl, mehr Ruhe – und in der Regel die besseren Chancen auf einen Zuschuss. Für ein barrierefreies Bad aus Würzburg vermitteln wir Ihnen den passenden Fachbetrieb, der Bewegungsflächen, tragfähige Wände für Haltegriffe und den schwellenlosen Einstieg plant.

Was ein Bad barrierefrei macht

Der bodengleiche Einstieg ist das Wichtigste, aber nicht das Einzige. Es braucht Bewegungsfläche vor den Objekten, einen unterfahrbaren Waschtisch, eine erhöhte Toilette, tragfähige Wände für Haltegriffe und rutschhemmende Fliesen. Türen müssen breit genug sein und sollten nach außen aufschlagen, damit sie im Notfall nicht blockiert werden.

Die DIN 18040-2 beschreibt diese Anforderungen. Für den privaten Umbau ist sie kein Gesetz, aber ein guter Maßstab – und für Zuschüsse häufig die Bezugsgröße. Wo der Bestand die Maße nicht hergibt, sucht der Fachbetrieb die beste erreichbare Lösung und sagt offen, wo eine Abweichung bleibt.

  • Bodengleiche Dusche ohne Schwelle
  • Rutschhemmender Bodenbelag
  • Unterfahrbarer Waschtisch
  • Erhöhtes WC mit Stützklappgriffen
  • Tragfähige Wandkonstruktion für Haltegriffe
  • Türbreite und Aufschlagrichtung prüfen

Zuschüsse und Förderung

Bei anerkanntem Pflegegrad kommt ein Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Betracht. Unabhängig davon fördert die KfW altersgerechtes Umbauen. Beide Wege haben eigene Voraussetzungen, und bei der KfW muss der Antrag in der Regel vor Auftragsvergabe gestellt sein.

Der Fachbetrieb sagt Ihnen, welche Unterlagen Sie brauchen und wie das Angebot aufgebaut sein muss, damit es sich einreichen lässt. Über die Bewilligung entscheiden Kasse und Förderbank – aber ein sauber gegliedertes Angebot erhöht die Chancen erheblich.

Haltegriffe brauchen eine tragfähige Wand

Der häufigste Fehler beim barrierefreien Umbau: Der Griff wird an eine Ständerwand geschraubt, die dafür nicht ausgelegt ist. Ein Stützklappgriff muss das volle Körpergewicht aufnehmen können. Deshalb setzt der Fachbetrieb in Trockenbauwände Traversen oder Einbaukörper ein – und zwar bevor gefliest wird, nicht danach.

Sinnvoll ist außerdem, Befestigungspunkte für später vorzubereiten, auch wenn heute noch kein Griff gebraucht wird. Das kostet beim Umbau fast nichts und erspart in einigen Jahren eine erneute Baustelle.

Häufige Fragen

Das werden wir am häufigsten gefragt

Bekomme ich einen Zuschuss der Pflegekasse?
Bei anerkanntem Pflegegrad ist ein Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen möglich. Über Voraussetzungen und Höhe entscheidet Ihre Pflegekasse. Wichtig ist, den Antrag vor Beginn der Maßnahme zu stellen und ein detailliertes Angebot beizulegen.
Geht eine bodengleiche Dusche in jedem Bad?
Fast immer. Entscheidend ist die verfügbare Aufbauhöhe für Ablauf und Gefälle. Bei Holzbalkendecken ist sie knapp, dann arbeitet der Fachbetrieb mit flachen Rinnenabläufen. In seltenen Fällen bleibt nur eine sehr flache Duschtasse als Kompromiss.
Wie lange dauert der Umbau?
Wie bei einer normalen Badsanierung – zwei bis drei Wochen bei vollständigem Umbau. Wenn es eilt, weil jemand aus dem Krankenhaus zurückkommt, richtet der Fachbetrieb den Ablauf danach aus und sagt Ihnen ehrlich, was in der Zeit machbar ist.
Muss das Bad nach DIN gebaut werden?
Im privaten Wohnungsbau besteht dazu keine Pflicht. Die DIN 18040-2 ist aber ein sinnvoller Maßstab und wird bei Förderanträgen häufig herangezogen. Wo der Bestand die Maße nicht hergibt, dokumentiert der Fachbetrieb die Abweichung.

So einfach geht's

In drei Schritten zum passenden Fachbetrieb

  1. 01

    Vorhaben schildern

    Sie beantworten ein paar kurze Fragen zu Objekt, Umfang und Zeitrahmen. Das dauert etwa zwei Minuten und ist unverbindlich.

  2. 02

    Passenden Fachbetrieb finden

    Wir prüfen Ihre Anfrage und wählen aus unserem Netzwerk einen geprüften Meisterbetrieb, der zu Gewerk, Umfang und Region passt.

  3. 03

    Angebot direkt vom Betrieb

    Der Fachbetrieb meldet sich, besichtigt vor Ort und erstellt Ihr Angebot. Vertrag und Ausführung laufen direkt zwischen Ihnen und dem Betrieb – Sie entscheiden frei.

Ob mit Pflegegrad oder als Vorsorge: Schildern Sie uns die Situation, wir vermitteln Ihnen den passenden Fachbetrieb, der sich das Bad ansieht und Ihnen sagt, was sich darin umsetzen lässt.

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