Eigentumswohnung und Mietobjekt

Wohnungssanierung Würzburg

Bei einer Wohnungssanierung in Würzburg arbeiten Sie nie allein im Haus. Über Ihnen wohnt jemand, unter Ihnen auch, das Treppenhaus gehört allen und der Aufzug hat eine Traglast. Was bei einem Einfamilienhaus eine reine Bauentscheidung wäre, ist hier zusätzlich eine Frage der Abstimmung – mit der Verwaltung, mit der Eigentümergemeinschaft und mit den Nachbarn. Bei Wohnungssanierung aus Würzburg klären wir vorab, was Sondereigentum ist und wofür die Verwaltung eingebunden werden muss.

Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum auseinanderhalten

Innerhalb Ihrer Wohnung entscheiden Sie über den nicht tragenden Ausbau: Bodenbeläge, Innentüren, Sanitärobjekte, Oberflächen, die Elektroinstallation ab der Abzweigung. Alles, was zur Substanz des Gebäudes gehört, ist dagegen Gemeinschaftseigentum – tragende Wände, Fenster, Balkone, Steigleitungen, die Heizungsanlage.

Sobald Sie daran etwas verändern, brauchen Sie nach dem Wohnungseigentumsgesetz einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Das ist kein Hindernis, aber ein Zeitfaktor: Versammlungen finden meist einmal im Jahr statt. Wer im Frühjahr feststellt, dass er die Steigleitung mit erneuern möchte, sollte das nicht erst im Herbst zur Sprache bringen.

  • Sondereigentum: Böden, Innentüren, Sanitärobjekte, Oberflächen
  • Gemeinschaftseigentum: tragende Wände, Fenster, Balkone, Steigleitungen
  • Bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum brauchen einen Beschluss
  • Verwaltung frühzeitig informieren, auch wenn kein Beschluss nötig ist

Was eine Wohnungssanierung in Würzburg im Alltag bedeutet

Staub, Lärm und Materialtransport durch das Treppenhaus – das sind die drei Punkte, an denen Nachbarschaften kippen. Wir arbeiten deshalb mit Staubschutzwänden an der Wohnungstür, decken Treppenhaus und Aufzug ab und halten uns an die örtlichen Ruhezeiten. Ein Aushang mit Bauzeit und Ansprechpartner am Schwarzen Brett nimmt erfahrungsgemäß den meisten Ärger vorweg.

Bei Altbauwohnungen in der Sanderau, im Frauenland oder in der Innenstadt kommt hinzu, dass Treppenhäuser eng und Aufzüge selten sind. Das beeinflusst, welche Materialien überhaupt sinnvoll transportiert werden können, und gehört in die Planung – nicht in die Überraschung am Anlieferungstag.

Bad und Leitungen: der Kern der meisten Wohnungssanierungen

In den allermeisten Fällen dreht sich eine Wohnungssanierung um das Bad. Dort steckt der größte Teil der Kosten, dort liegen die Leitungen, und dort entscheidet sich, ob die Bauzeit vier oder acht Wochen beträgt. Wird der Grundriss verändert, müssen Abwasserleitungen neu geführt werden – das ist der aufwendigste Teil und muss mit den Steigleitungen im Schacht zusammenpassen.

Wenn ohnehin geöffnet wird, gehören die Elektroleitungen dazu. Alte Wohnungen haben oft zu wenige Steckdosen, keine Leitung für einen Durchlauferhitzer und keinen Fehlerstromschutzschalter. Diese Arbeiten später nachzuholen bedeutet, dieselben Wände erneut zu schlitzen.

Vermietete Wohnung: Termine und Ankündigung

Steht die Wohnung leer, ist die Sanierung eine reine Terminfrage. Ist sie vermietet, kommen Ankündigungsfristen, Duldungspflichten und die Frage einer möglichen Mieterhöhung nach Modernisierung hinzu. Diese Punkte sollten Sie mit einem Rechtsberater klären, bevor die Arbeiten beginnen – wir richten den Bauablauf danach aus.

Häufige Fragen

Das werden wir am häufigsten gefragt

Brauche ich die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft?
Für Arbeiten ausschließlich im Sondereigentum in der Regel nicht. Sobald Gemeinschaftseigentum betroffen ist – Fenster, Balkon, tragende Wände, Steigleitungen –, ist ein Beschluss der Eigentümerversammlung erforderlich. Im Zweifel fragen Sie vorher bei der Verwaltung nach.
Zu welchen Zeiten wird gearbeitet?
Werktags innerhalb der ortsüblichen Zeiten, in der Regel zwischen 7 und 18 Uhr, mit Rücksicht auf die Mittagsruhe. Besonders laute Arbeiten wie Stemmen bündeln wir auf wenige Tage, damit die Belastung für das Haus überschaubar bleibt.
Wie lange dauert die Sanierung einer Wohnung?
Bei 70 bis 90 m² mit neuem Bad, neuen Leitungen, Böden und Oberflächen sind sechs bis zehn Wochen realistisch. Bleibt der Grundriss unverändert und wird nur oberflächlich renoviert, geht es deutlich schneller.
Kann die Wohnung während der Arbeiten bewohnt bleiben?
Wenn nur einzelne Räume betroffen sind und ein Bad nutzbar bleibt, ist das machbar. Bei neuem Estrich, neuen Leitungen und gleichzeitiger Badsanierung ist es nicht sinnvoll – dann fehlen für mehrere Wochen Wasser und Sanitär.

So einfach geht's

In drei Schritten zum Festpreis

  1. 01

    Vorhaben schildern

    Sie beantworten ein paar kurze Fragen zu Objekt, Umfang und Zeitrahmen. Das dauert etwa zwei Minuten und ist unverbindlich.

  2. 02

    Termin vor Ort

    Wir melden uns bei Ihnen und stimmen einen Termin für die Besichtigung ab. Dabei sehen wir uns die Ausgangssituation vor Ort an.

  3. 03

    Angebot & Ausführung

    Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Leistungsverzeichnis und Zeitplan. Erst danach entscheiden Sie.

Sagen Sie uns kurz, in welchem Zustand die Wohnung ist und ob sie leer steht oder bewohnt wird. Wir sehen sie uns an und legen Ihnen einen Ablauf mit festen Terminen vor.

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