Putz muss zum Untergrund passen
Die Regel lautet: weich auf hart, nicht umgekehrt. Ein harter Zementputz auf weichem historischem Mauerwerk arbeitet nicht mit, sondern reißt und schert ab. Auf Vollziegel und Bruchstein gehört deshalb Kalk- oder Kalkzementputz, nicht das nächstbeste Fertigprodukt.
Auf modernem Mauerwerk und Beton sind Kalkzement- und Gipsputze Standard. Gipsputz ist innen glatt und schnell, verträgt aber keine dauerhafte Feuchtigkeit – im Bad, im Keller und an feuchtebelasteten Außenwänden hat er nichts verloren.
- Untergrund auf Festigkeit und Saugverhalten prüfen
- Haftbrücke oder Vorspritzmörtel aufbringen
- Putzsystem zur Belastung wählen
- Putzprofile und Eckschienen setzen
- Oberflächenstruktur mit Ihnen festlegen
Sanierputz bei salzbelasteten Wänden
Wo Feuchtigkeit über Jahre Salze ins Mauerwerk transportiert hat, hält kein normaler Putz. Die Salze kristallisieren an der Oberfläche und sprengen ihn ab. Sanierputzsysteme haben einen großen Porenraum, in dem sich Salze einlagern, ohne die Oberfläche zu zerstören.
Wichtig: Sanierputz ist kein Ersatz für eine Abdichtung. Er ist die begleitende Maßnahme, die eine Wand während der jahrelangen Austrocknung nutzbar hält. Wer ihn ohne Beseitigung der Feuchtequelle aufbringt, kauft Zeit, keine Lösung.
Was Putzarbeiten in Würzburg an Zeit brauchen
Putz braucht Zeit zum Abbinden – als Anhalt etwa ein Tag pro Millimeter Auftragsdicke, bevor darauf weitergearbeitet werden kann. Ein zwanzig Millimeter starker Innenputz ist damit nach etwa drei Wochen bereit für den Anstrich.
Diese Zeit lässt sich nicht verhandeln. Wer zu früh streicht oder fliest, riskiert Flecken, Haftungsprobleme und Risse. In unserem Terminplan sind diese Zeiten deshalb eingeplant, statt am Ende zu überraschen.
