Wie eine Renovierung im Bestand abläuft
Der alte Belag wird entfernt, die vorhandenen Stufen werden geebnet und auf Tragfähigkeit geprüft. Darauf kommen neue Trittstufen aus Massivholz oder ein geeigneter Belag, dazu Setzstufen und Sockelleisten. Die Geländer bleiben in der Regel erhalten und werden aufgearbeitet.
Kritisch sind die Maße: Jede Stufe wird aufgemessen, weil ältere Treppen selten gleichmäßig sind. Ein pauschal zugeschnittener Satz Stufen passt fast nie. Deshalb wird vor der Fertigung Stufe für Stufe aufgenommen.
- Alten Belag entfernen und Untergrund prüfen
- Jede Stufe einzeln aufmessen
- Neue Tritt- und Setzstufen anpassen
- Knarrende Verbindungen fixieren
- Geländer aufarbeiten, Rutschsicherheit prüfen
Knarren, Schall und Rutschsicherheit
Knarren entsteht durch Bewegung zwischen Stufe und Wange oder durch gelöste Verbindungen. Bei der Renovierung lässt sich das beheben, indem die Stufe fest mit dem Untergrund verbunden und mit einer dauerelastischen Schicht entkoppelt wird. Wird nur ein Belag aufgelegt, bleibt das Knarren.
Rutschsicherheit ist besonders bei glatten Holzoberflächen ein Thema. Antirutschstreifen an der Vorderkante oder eine strukturierte Oberfläche sind unauffällig und nehmen ein reales Sturzrisiko heraus – gerade in Haushalten mit älteren Bewohnern.
Wann eine Treppenrenovierung in Würzburg nicht reicht
Ist die tragende Konstruktion selbst geschädigt – morsche Wangen, ausgeschlagene Verbindungen, unzulässige Steigungsverhältnisse –, hilft eine Oberflächenerneuerung nicht. Auch wenn die Treppe zu steil oder zu schmal für die künftige Nutzung ist, ist ein Austausch die ehrlichere Lösung. Wir sagen Ihnen bei der Begehung, welcher Fall vorliegt.
