Wohnen bleiben können

Barrierefreier Umbau Würzburg

Ein barrierefreier Umbau in Würzburg hat ein einfaches Ziel: dass jemand in der eigenen Wohnung bleiben kann. Meist geht es dabei nicht um eine vollständige Umgestaltung nach Norm, sondern um die drei bis vier Stellen, an denen der Alltag tatsächlich scheitert – Schwellen, Türbreiten, das Bad und der Weg zur Haustür. Bei Barrierefreier Umbau aus Würzburg übernehmen wir die Abstimmung der beteiligten Fachbetriebe und behalten den Ablauf im Blick.

Die Stellen, an denen es meistens hakt

Schwellen an Balkon- und Terrassentüren, zu schmale Bad- und WC-Türen, die Duschwanne mit hohem Einstieg, fehlende Haltegriffe an den Stellen mit Sturzrisiko, und der Zugang von der Straße bis zur Wohnungstür. Diese fünf Punkte decken den größten Teil dessen ab, was im Alltag Probleme macht.

Nicht alles davon ist aufwendig. Eine Tür lässt sich oft verbreitern oder in der Aufschlagrichtung ändern, Schwellen lassen sich mit Rampen oder Absenkungen entschärfen, Haltegriffe brauchen vor allem eine tragfähige Wand. Der aufwendigste Teil ist regelmäßig das Bad.

  • Schwellen an Türen und Übergängen beseitigen
  • Türbreiten prüfen und anpassen
  • Bodengleiche Dusche und erhöhtes WC
  • Haltegriffe auf tragfähigem Untergrund
  • Zugang von der Straße bis zur Wohnungstür

Was ein barrierefreier Umbau in Würzburg fördertechnisch bedeutet

Bei anerkanntem Pflegegrad kommt ein Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Betracht. Unabhängig vom Pflegegrad fördert die KfW altersgerechtes Umbauen. Beide Wege haben eigene Voraussetzungen und Fristen.

Der praktisch wichtigste Punkt: Der Antrag muss in der Regel vor Beauftragung gestellt sein. Wer erst umbaut und dann einreicht, verliert den Anspruch. Wir liefern ein Angebot in der Gliederung, die sich einreichen lässt – über die Bewilligung entscheiden Kasse und Förderbank.

In der Eigentumswohnung und zur Miete

In einer Eigentumswohnung sind Maßnahmen im Sondereigentum unproblematisch. Sobald Gemeinschaftseigentum betroffen ist – Treppenhaus, Hauseingang, Fassade für eine Rampe –, braucht es einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Das Wohnungseigentumsgesetz sieht für angemessene bauliche Veränderungen zugunsten von Menschen mit Behinderungen einen Anspruch vor; die konkrete Ausgestaltung gehört zu einem Rechtsberater.

Bei Mietwohnungen ist die Zustimmung des Vermieters erforderlich, häufig verbunden mit der Frage einer Rückbaupflicht am Ende. Auch hier gibt es gesetzliche Regelungen zugunsten barrierefreier Anpassungen – klären Sie das schriftlich, bevor die Arbeiten beginnen.

Häufige Fragen

Das werden wir am häufigsten gefragt

Muss nach DIN 18040 gebaut werden?
Im privaten Wohnungsbau besteht dazu keine Pflicht. Die Norm ist ein Maßstab und wird bei Förderanträgen häufig herangezogen. Wo der Bestand die Maße nicht hergibt, suchen wir die beste erreichbare Lösung.
Wie hoch ist der Zuschuss der Pflegekasse?
Das legt Ihre Pflegekasse fest, abhängig von Pflegegrad und Maßnahme. Wichtig ist die Antragstellung vor Beginn und ein detailliertes Angebot als Anlage.
Kann eine Rampe an den Hauseingang?
Oft ja, wenn Platz und Steigungsverhältnis passen. Bei Eigentumswohnungen betrifft das Gemeinschaftseigentum, bei denkmalgeschützten Gebäuden zusätzlich die Denkmalpflege.
Wie schnell kann umgebaut werden?
Einzelmaßnahmen wie Haltegriffe oder Schwellenabbau innerhalb weniger Tage. Ein barrierefreies Bad braucht zwei bis drei Wochen. Wenn es wegen einer Klinikentlassung eilt, richten wir uns danach.

So einfach geht's

In drei Schritten zum Festpreis

  1. 01

    Vorhaben schildern

    Sie beantworten ein paar kurze Fragen zu Objekt, Umfang und Zeitrahmen. Das dauert etwa zwei Minuten und ist unverbindlich.

  2. 02

    Termin vor Ort

    Wir melden uns bei Ihnen und stimmen einen Termin für die Besichtigung ab. Dabei sehen wir uns die Ausgangssituation vor Ort an.

  3. 03

    Angebot & Ausführung

    Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Leistungsverzeichnis und Zeitplan. Erst danach entscheiden Sie.

Schildern Sie uns, woran es im Alltag scheitert – oft sind es wenige Stellen, die den Unterschied machen. Wir sehen sie uns an.

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