Die Stellen, an denen es meistens hakt
Schwellen an Balkon- und Terrassentüren, zu schmale Bad- und WC-Türen, die Duschwanne mit hohem Einstieg, fehlende Haltegriffe an den Stellen mit Sturzrisiko, und der Zugang von der Straße bis zur Wohnungstür. Diese fünf Punkte decken den größten Teil dessen ab, was im Alltag Probleme macht.
Nicht alles davon ist aufwendig. Eine Tür lässt sich oft verbreitern oder in der Aufschlagrichtung ändern, Schwellen lassen sich mit Rampen oder Absenkungen entschärfen, Haltegriffe brauchen vor allem eine tragfähige Wand. Der aufwendigste Teil ist regelmäßig das Bad.
- Schwellen an Türen und Übergängen beseitigen
- Türbreiten prüfen und anpassen
- Bodengleiche Dusche und erhöhtes WC
- Haltegriffe auf tragfähigem Untergrund
- Zugang von der Straße bis zur Wohnungstür
Was ein barrierefreier Umbau in Würzburg fördertechnisch bedeutet
Bei anerkanntem Pflegegrad kommt ein Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Betracht. Unabhängig vom Pflegegrad fördert die KfW altersgerechtes Umbauen. Beide Wege haben eigene Voraussetzungen und Fristen.
Der praktisch wichtigste Punkt: Der Antrag muss in der Regel vor Beauftragung gestellt sein. Wer erst umbaut und dann einreicht, verliert den Anspruch. Wir liefern ein Angebot in der Gliederung, die sich einreichen lässt – über die Bewilligung entscheiden Kasse und Förderbank.
In der Eigentumswohnung und zur Miete
In einer Eigentumswohnung sind Maßnahmen im Sondereigentum unproblematisch. Sobald Gemeinschaftseigentum betroffen ist – Treppenhaus, Hauseingang, Fassade für eine Rampe –, braucht es einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Das Wohnungseigentumsgesetz sieht für angemessene bauliche Veränderungen zugunsten von Menschen mit Behinderungen einen Anspruch vor; die konkrete Ausgestaltung gehört zu einem Rechtsberater.
Bei Mietwohnungen ist die Zustimmung des Vermieters erforderlich, häufig verbunden mit der Frage einer Rückbaupflicht am Ende. Auch hier gibt es gesetzliche Regelungen zugunsten barrierefreier Anpassungen – klären Sie das schriftlich, bevor die Arbeiten beginnen.
