Aufarbeiten lohnt sich fast immer
Alte Türblätter werden ausgehängt, abgebeizt oder abgeschliffen, Fehlstellen ergänzt, Beschläge überarbeitet und die Fläche neu beschichtet – lackiert, geölt oder gewachst. Das Ergebnis ist massiver, schwerer und dichter als eine neue Röhrenspantür.
Bei Türen, die klemmen oder schleifen, liegt die Ursache meist in gesetzten Bändern oder in einer verzogenen Zarge. Das lässt sich durch Nachjustieren, neue Bänder oder eine Anpassung des Türblatts beheben, ohne die Zarge auszubauen.
- Türblatt ausbauen und Oberfläche abtragen
- Fehlstellen und Ausrisse ergänzen
- Bänder und Schloss überarbeiten oder tauschen
- Zarge prüfen und nachjustieren
- Neu beschichten und einpassen
Wenn ein Austausch sinnvoller ist
Bei Türen aus den siebziger und achtziger Jahren mit Papierwabenkern und Kunststoffoberfläche lohnt die Aufarbeitung selten – dort ist ein Austausch günstiger und das Ergebnis besser. Auch wenn Schall- oder Brandschutzanforderungen bestehen, führt kein Weg an einer geprüften Tür vorbei.
Ein Sonderfall sind Zargen: Wird nur das Türblatt getauscht, muss es exakt zur vorhandenen Zarge passen – Falzmaß, Bandlage und Schlossposition. Ist die Zarge beschädigt oder das Maß ungewöhnlich, ist eine Renovierungszarge über die alte Zarge oft die praktischste Lösung.
Was Türen renovieren in Würzburg an Zeit braucht
Pro Tür rechnen Sie mit ein bis zwei Arbeitstagen, verteilt auf mehrere Termine, weil zwischen den Schichten Trocknungszeiten liegen. Die Arbeiten finden meist in der Werkstatt statt – dadurch bleibt in der Wohnung wenig Staub und Geruch, aber die Öffnung ist in dieser Zeit ohne Tür.
Bei mehreren Türen bündeln wir die Termine so, dass nie alle gleichzeitig fehlen. Bad und Schlafraum kommen dabei nacheinander an die Reihe, nicht zusammen.
