Terrasse auf dem Grund
Hier ist der Aufbau vergleichsweise einfach: tragfähiger, frostsicherer Unterbau, Splittbett oder Stelzlager, darauf der Belag. Wichtig sind ein ausreichendes Gefälle vom Gebäude weg und eine Randeinfassung, die den Aufbau seitlich hält.
Typische Schäden entstehen durch einen zu geringen oder falsch verdichteten Unterbau. Die Platten sacken ungleichmäßig ab, Wasser sammelt sich in Senken und friert im Winter. Eine Neuverlegung ohne Korrektur des Unterbaus führt zum selben Ergebnis.
- Unterbau auf Frostsicherheit und Verdichtung prüfen
- Gefälle vom Gebäude weg herstellen
- Randeinfassung setzen
- Belag auf Splitt oder Stelzlagern verlegen
- Entwässerung an der Gebäudekante klären
Terrasse über beheiztem Raum
Hier ist die Terrasse ein Flachdach mit Belag. Sie braucht eine geprüfte Abdichtung, eine Dämmung, eine Trennlage und einen Belagsaufbau, der die Abdichtung nicht beschädigt. Jeder Fehler in dieser Schichtfolge führt zu Feuchtigkeit im Raum darunter.
Der Türanschluss ist der neuralgische Punkt. Regelwerke fordern eine Aufkantung der Abdichtung über der Belagsoberkante; im Bestand ist diese Höhe oft nicht vorhanden, weil ein schwellenloser Übergang gewünscht war. Dann braucht es besondere Lösungen wie eine Entwässerungsrinne direkt vor der Tür.
Was eine Terrassensanierung in Würzburg zusätzlich betrifft
Wird die Terrasse ohnehin geöffnet, lohnt der Blick auf die Dämmung darunter – bei Terrassen über Wohnräumen ist sie häufig unterdimensioniert oder durchfeuchtet. Auch die Entwässerung gehört überprüft: Ein einzelner Ablauf ohne Notüberlauf ist bei Starkregen ein Risiko.
Bei angrenzenden Bauteilen wie Geländern und Sichtschutzelementen ist jede Durchdringung der Abdichtung eine potenzielle Schwachstelle. Wo möglich, werden sie seitlich oder auf Auflast befestigt statt durch die Abdichtung geschraubt.
