Der Untergrund entscheidet über die Haltbarkeit
Vor dem Verlegen wird der Untergrund geprüft: Ist der Estrich belegreif, also ausreichend trocken? Ist er eben und tragfähig? Gibt es Risse? Ein Estrich mit zu hoher Restfeuchte führt zu Verfärbungen und Haftungsproblemen, ein rissiger Estrich überträgt seine Bewegung in den Belag.
Bewegungsfugen im Estrich müssen im Fliesenbelag übernommen werden. Wird darüber hinweggefliest, reißt der Belag an genau dieser Stelle – meist im zweiten Winter, wenn die Fußbodenheizung arbeitet.
- Restfeuchte des Estrichs messen
- Ebenheit prüfen und ausgleichen
- Bewegungsfugen übernehmen
- Verbundabdichtung im Nassbereich einbauen
- Kleber und Fugenmaterial zur Nutzung wählen
Abdichtung im Nassbereich
In Duschen, an Wannen und in Bodenbereichen mit häufiger Wasserbelastung gehört eine Verbundabdichtung unter die Fliesen – als flüssige Dichtschlämme mit Dichtbändern in Ecken und an Durchdringungen oder als Dichtbahn. Besondere Sorgfalt brauchen die Anschlüsse an Rohrdurchführungen und Bodenabläufe.
Diese Schicht ist unsichtbar und wird deshalb gern eingespart. Sie ist aber der Unterschied zwischen einem Bad, das zwanzig Jahre hält, und einem, das nach fünf Jahren einen Feuchteschaden in der Nachbarwand verursacht.
Was Fliesenarbeiten in Würzburg im Außenbereich verlangen
Auf Balkonen und Terrassen kommen Frost, Temperaturwechsel und stehendes Wasser dazu. Hier braucht es frostbeständige Fliesen, kristallines Fugenmaterial oder Epoxidfugen, einen flexiblen Kleber im Buttering-Floating-Verfahren und zwingend eine Abdichtung mit Gefälle darunter.
Der häufigste Schaden entsteht durch Hohlstellen unter der Fliese: Dort sammelt sich Wasser, gefriert und sprengt die Fliese ab. Deshalb wird außen vollflächig verklebt, nicht punktweise.
