Oberflächen, die tägliche Desinfektion aushalten
Böden und Wandflächen in Behandlungsräumen werden täglich mit Flächendesinfektionsmitteln gereinigt. Normale Dispersionsfarben und offenporige Beläge halten das nicht lange aus – sie werden matt, kreiden ab oder verfärben sich. Gefragt sind geschlossene, beständige Oberflächen.
Bewährt haben sich Bahnenware mit hochgezogenem Sockel und verschweißten Nähten sowie beständige Anstrichsysteme an den Wänden. Der hochgezogene Sockel ist dabei mehr als Detail: Er verhindert, dass Flüssigkeit in die Fuge zwischen Wand und Boden läuft.
- Desinfektionsmittelbeständige Böden und Wände
- Hochgezogene Sockel und verschweißte Nähte
- Fugenarme Ausführung in Behandlungsräumen
- Handwaschplätze nach Hygieneplan
- Trennung reiner und unreiner Bereiche
Wegeführung und Barrierefreiheit
Patientenwege, Personalwege und die Aufbereitung von Instrumenten sollten sich möglichst nicht kreuzen. Bei einer Renovierung im Bestand ist der Grundriss vorgegeben – trotzdem lässt sich durch Türpositionen, Trennwände und die Anordnung der Räume viel verbessern.
Für Praxen mit Publikumsverkehr gelten Anforderungen an die Barrierefreiheit: schwellenloser Zugang, ausreichende Türbreiten, ein barrierefreies WC. Bei Umbauten im Bestand wird das im Genehmigungsverfahren geprüft.
Wie eine Praxisrenovierung in Würzburg im Betrieb läuft
Praxen haben feste Sprechzeiten und meist Schließtage. Wir legen die Arbeiten in diese Fenster – Betriebsferien sind das ideale Zeitfenster für größere Maßnahmen. Was sich nicht dort unterbringen lässt, wird raumweise abgeschottet ausgeführt.
Staub ist in einer Praxis kritischer als anderswo. Deshalb arbeiten wir mit Staubschutzwänden, Unterdruckhaltung im Baubereich und täglicher Reinigung an den Übergängen. Nach Abschluss jedes Abschnitts wird der Bereich vor der Wiederinbetriebnahme gereinigt.
