Akustik ist das häufigste Problem
Glatte Wände, Glasflächen und harte Böden werfen Schall zurück. Die Nachhallzeit steigt, Sprache wird unverständlich, Konzentration schwierig. Besonders in Großraumbüros und in offenen Bereichen ist das der Punkt, über den Mitarbeitende am häufigsten klagen.
Wirksam sind Akustikdecken mit ausreichender Absorptionsfläche, Wandabsorber an den reflektierenden Flächen und Bodenbeläge, die Trittschall aufnehmen. Zwischen Arbeitsplätzen helfen zusätzlich Stellwände mit absorbierender Oberfläche.
- Nachhallzeit und Raumgeometrie beurteilen
- Akustikdecke oder Deckensegel einplanen
- Wandabsorber an reflektierenden Flächen
- Beleuchtung blendfrei und ausreichend hell
- Netzwerk und Strom an jeden Arbeitsplatz
Beleuchtung nach Arbeitsstättenregeln
Für Büroarbeitsplätze bestehen Anforderungen an Beleuchtungsstärke, Blendungsbegrenzung und Gleichmäßigkeit. Alte Rasterleuchten mit Leuchtstoffröhren erfüllen sie oft nicht mehr – weder in der Helligkeit noch im Flimmerverhalten.
Ein Umstieg auf LED mit passender Lichtfarbe und Entblendung ist meist wirtschaftlich, weil sich die Stromkosten deutlich reduzieren. Wichtig ist, das Raster an die tatsächliche Möblierung anzupassen, statt Leuchten nur eins zu eins zu ersetzen.
Was bei einer Bürorenovierung in Würzburg mitgeplant gehört
Solange Decken offen und Wände geschlitzt sind, ist der Moment für die Datenverkabelung. Netzwerkdosen an jedem Arbeitsplatz, ein ordentlicher Verteilerschrank und Leerrohre für spätere Erweiterungen kosten jetzt wenig und später viel.
Ebenso die Stromversorgung: Arbeitsplätze mit Monitor, Dockingstation und Beleuchtung brauchen mehr Anschlüsse als früher. Bodentanks oder Brüstungskanäle sind flexibler als Wandsteckdosen, wenn sich die Möblierung ändert.
