Woran alte Anlagen zu erkennen sind
Zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter, Schraubsicherungen im Verteiler, Steckdosen ohne Schutzkontakt, klassische Nullung und Stoffummantelung an alten Leitungen sind eindeutige Hinweise. Auch wenn beim Einschalten mehrerer Geräte regelmäßig eine Sicherung fällt, ist die Anlage am Ende ihrer Leistungsfähigkeit.
Ein Fehlerstromschutzschalter ist heute für Steckdosenstromkreise im Wohnbereich vorgesehen. In vielen Bestandsanlagen fehlt er vollständig – das ist der Bauteil, der bei Berührung eines defekten Geräts einen tödlichen Stromschlag verhindert.
- Verteilung und Absicherung prüfen
- Schutzleiter und Fehlerstromschutz kontrollieren
- Zahl der Stromkreise am Bedarf bemessen
- Leerrohre für spätere Erweiterung setzen
- Netzwerkverkabelung mitplanen
Reserve einplanen, solange die Wand offen ist
Wenn ohnehin geschlitzt wird, kosten zusätzliche Leitungen und Dosen wenig. Nachträglich bedeutet jede weitere Steckdose Staub, Putz und Malerarbeiten. Deshalb planen wir großzügiger, als es der heutige Bedarf verlangt – besonders in Küche, Arbeitsplatz und Wohnbereich.
Sinnvoll sind außerdem Leerrohre für später und eine Netzwerkverkabelung zu den wichtigsten Räumen. WLAN ersetzt sie im Alltag oft, aber ein Kabel zum Router-Standort und zu einem zentralen Punkt im Haus ist die Investition wert, wenn die Wände ohnehin offen sind.
Wie eine Elektrosanierung in Würzburg im bewohnten Objekt läuft
Wir arbeiten raumweise und schalten nur die betroffenen Kreise ab. Die Wohnung bleibt in der Regel bewohnbar, wenn auch mit Einschränkungen und Staub. Für den Tausch der Hauptverteilung ist eine längere Abschaltung nötig, die wir mit Ihnen terminieren.
Am Ende steht die Prüfung und Dokumentation der Anlage. Das Prüfprotokoll gehört zu Ihren Unterlagen – bei Verkauf, Vermietung und im Schadensfall gegenüber der Versicherung ist es der Nachweis, dass die Anlage fachgerecht errichtet wurde.
