Woher die Feuchtigkeit kommt
Es gibt vier Quellen: Kondensat an kalten Bauteilen, aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk, ein Wasserschaden aus einer Leitung, und schlicht zu viel Feuchtigkeit in der Raumluft bei zu wenig Luftwechsel.
Am häufigsten ist der erste Fall. Er zeigt sich typischerweise in Raumecken an Außenwänden, hinter Schränken, an Fensterlaibungen und an Rollladenkästen – überall dort, wo die Wandoberfläche kälter ist als der Rest des Raumes. Nach einem Fenstertausch ohne angepasstes Lüften tritt er besonders oft auf.
- Betroffene Stellen und Raumklima aufnehmen
- Oberflächentemperaturen an Wärmebrücken messen
- Materialfeuchte im Bauteil prüfen
- Leitungsschaden ausschließen
- Lüftungsverhalten und Möblierung erfassen
Wie eine Schimmelsanierung in Würzburg fachgerecht abläuft
Der befallene Bereich wird abgeschottet, damit sich Sporen nicht im Gebäude verteilen. Befallene Materialien wie Tapeten, Putz oder Dämmung werden entfernt – nicht abgewaschen, sondern ausgebaut, wenn das Myzel ins Material gewachsen ist. Anschließend wird die Fläche behandelt und getrocknet.
Erst danach folgt der Aufbau: Bei Wärmebrücken kommt eine kapillaraktive Innendämmung in Frage, die die Oberflächentemperatur anhebt. Bei Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk gehört zuerst die Abdichtung. Bei reinem Lüftungsproblem hilft keine Bautechnik, sondern eine Änderung des Verhaltens oder eine Lüftungsanlage.
Wann Sie einen Sachverständigen brauchen
Bei großflächigem Befall, bei Verdacht auf verdeckten Schimmel in Konstruktionen und immer dann, wenn gesundheitliche Beschwerden im Raum stehen, gehört ein Sachverständiger hinzu. Auch bei Streit zwischen Mieter und Vermieter über die Ursache ist ein unabhängiges Gutachten der einzige Weg, der weiterführt.
Wir sagen Ihnen offen, wann wir den Punkt für erreicht halten. Eine Sanierung ohne geklärte Ursache verkaufen wir nicht – sie wäre in kurzer Zeit wertlos.
