Wie gedämmt wird
Auf die Kellerdecke werden von unten Dämmplatten geklebt oder gedübelt. Bei glatten Betondecken geht das schnell. Bei unebenen Gewölbe- oder Kappendecken, wie sie in Würzburger Altbauten vorkommen, wird stattdessen mit Einblasdämmung oder einer abgehängten Konstruktion gearbeitet.
Der kritische Punkt sind Leitungen, Rohre und Deckenlampen, die unter der Decke verlaufen. Sie müssen entweder umdämmt oder vorher verlegt werden. Wer hier improvisiert, lässt Lücken – und eine Dämmung mit Lücken wirkt deutlich schlechter, als die Fläche vermuten lässt.
- Decke prüfen: eben, gewölbt oder mit Kappen
- Leitungen und Lampen vorher klären
- Dämmplatten kleben oder dübeln
- Randanschlüsse an Wände und Türen ausführen
- Lichte Höhe im Keller beachten
Was bei einer Kellerdeckendämmung in Würzburg zu beachten ist
Die lichte Höhe im Keller sinkt um die Dämmstärke, meist sechs bis zehn Zentimeter. In Altbaukellern mit ohnehin niedriger Höhe kann das an Türen und unter Rohrleitungen eng werden. Das prüfen wir vorher, nicht beim Anbringen.
Ist der Keller feucht, gehört die Ursache zuerst geklärt. Eine Dämmung auf einer durchfeuchteten Decke verschließt die Feuchtigkeit und verlagert das Problem. Bei erdberührten Kellern mit aufsteigender Feuchte ist die Abdichtung der Schritt davor.
Wann sie sich besonders lohnt
Immer dann, wenn der Keller unbeheizt ist und darüber Wohnräume liegen. Bei beheizten Kellern oder ausgebauten Hobbyräumen fällt der Effekt geringer aus – dort ist die Kellerwand nach außen der wichtigere Punkt. Auch wenn ohnehin ein Handwerker im Keller arbeitet, etwa für neue Leitungen, lohnt es sich, die Dämmung im selben Zug mitzumachen.
